umbrella
´;
Angst

Ein Freund war die letzten drei Tage hier und wir machten einen klinen Roadtrip in die Gegend meiner schönen Kinderferientage, wo der Wald noch Wald ist und die Natur z.T. noch unberührt...
Ich wollte mich diesem Freund bzgl. meiner Situation bislang nicht anvertrauen, weil ich wußte, dass er mich gut kennt, und dass er mir ehrlich etwas sagen würde, was ich nicht hören wollte. Er erfuhr aber über gemeinsame Freunde von meiner Lage, und so kam es dann doch zu dem, wovor ich Angst gehabt hatte: Er führte mir vor Augen, was ich nicht hören wollte und mir selbst verbot, zu sehen.... ich sollte Schluss machen.
Es würde viel Leid nach sich ziehen, aber gerade das ist es, verdammt nochmal, was meine künstlerische Seele in Wallung bringt. Und das Jahr, in dem es mit Jay super lief  und ich.. glücklich.. war, war ... fürchterlich! Eine Schreibblockade, eine Zeichenblockade, eine Blockade auf allen Linien künstlerischen Ausdrucks.
Und wenn ich die Situation so belasse, wie sie ist... das wurde mir leider klar.. laufe ich Gefahr, meine Kreativität, meinen künstlerischen Ausdruck damit endgültig zu ersticken.
Und er hat Recht, der Freund der hier war, dass ich mir der Konsequenzen bewusst sein muss, die ein Zusamenbleiben mit Jay haben könnten. Ein "normales" Leben, mit meinem mich vergötternden Freund... ja, zugegeben, die Vorstellung passt mir eigentlich überhaupt nicht.
Und zudem ist mir klar: Ich muss mich ausleben. Wenn ich das nicht tue, werde ich entweder todunglücklich, oder ich verdränge es und werde todlangweilig.

Prima. Jetzt weiß ich noch weniger weiter, als zuvor. Wenn es nur einfacher wäre. Ich würde gerne wieder frei, Single sein, mich austoben und vielleicht, mit ca. 35 Jahren, zu Jerry zurückkehren, denn dann wäre es optimal.
"Du bist aber nicht 35!"
"Tja... stimmt."

2.8.09 14:05
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen
Gratis bloggen bei
myblog.de